''Lebensräume zum Älterwerden - Zukunft im Quartier: Die Quartiersprojektbewohner Helga und Horst Bertuleit''

 

 

Es ist ein gewöhnlicher Tag im Haus im Viertel, einem Quartiersprojekt in einem bunten und lebendigen Stadtteil Bremens. Das Ehepaar Bertuleit und Gisela Plenge können trotz des einen oder anderen Handicaps nach wie vor einen hohen Grad an Eigenständigkeit in der Lebensführung an den Tag legen - ein erheblicher Beitrag zu ihrer Lebensqualität. Möglich ist dies, da ein jeweils individuelles Netzwerk verschiedener unterstützender Protagonisten die Quartiersbewohner hierzu in die Lage versetzt. Solche neuen Hilfe-Mix-Formen im Versorgungsprozess fördern die Etablierung neuer sozialer Netze für das Leben und Wohnen im Alter.

Lebensräume zum Älterwerden - Zukunft im Quartier: Die Gemeinwesenarbeiterin Ursula Schnell

 

 

Ursula Schnell ist Gemeinwesenarbeiterin im Haus im Viertel. Durch ihre Koordination der neuen sozialen Netze für die Quartiersbewohner gemeinsam mit den unterschiedlichen Helfern - den Beteiligten des jeweiligen "Hilfe-Mixes" - stabilisieren sie deren Netzwerke. Ihre Nähe zu den Quartiersbewohnern - einfach mal kurz Vorbeischauen oder bei kleinen Problemen helfen - schafft Vertrauen untereinander und gibt den Quartiersbewohnern ein Gefühl der Geborgenheit. Die Gemeinwesenarbeiterin pflegt darüber hinaus den engen Kontakt in das umliegende Stadtviertel und weiteren Nutzern des Haus im Viertels. So kommen verschiedene Kooperationspartner zueinander. Gemeinsame Synergieeffekte für das Quartiersprojekt und die es umgebende Lebenswelt werden ausgelotet und genutzt.