Innovative Gestaltung von Sozialräumen: Institutionen, Netzwerke, Plattformen & Personen

Bertelsmann Stiftung

Demographischer Wandel - Rolle der Kommunen und gesellschaftliche Innovationen

Der Gütersloher Think Tank spielte über seinen Themenschwerpunkt Aktion Demographischer Wandel in der ersten SONG-Projektphase eine zentrale Rolle im Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG).

Mit den vielfältigen Herausforderungen des demographischen und sozio-ökonomischen Wandels für unsere Gesellschaft beschäftigt sich die Bertelsmann Stiftung seit Ende der ersten Projektphase nach wie vor.

Weitere Informationen und nützliche Online-Tools (bspw. zum Thema kommunale Altenhilfeplanung) sowie Datenbanken (Wegweiser Kommune) zum Thema finden Sie hier

Kirche findet Stadt

Kirche als zivilgesellschaftlicher Akteur in sozial-kulturellen und sozial-ökologischen Netzwerken der Stadtentwicklung

Mit dem ökumenischen Kooperationsprojekt Kirche findet Stadt (KfS) wollen die evangelische und die katholische Kirche zusammen mit ihren jeweiligen Wohlfahrtsverbänden, Diakonisches Werk der EKD und Deutscher Caritasverband, die Rolle von Kirche in ihren unterschiedlichen Facetten als Akteur der integrierten Stadtentwicklung untersuchen und weiterentwickeln. An Referenzstandorten mit kirchlichen Initiativen in ganz Deutschland soll aufgezeigt werden, wie Stadtteilentwicklung bereits jetzt durch das Engagement der Kirchen unterstützt wird.

KfS leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Nationalen Stadtentwicklungspolitik und unterstützt damit die Ziele der Leipzig Charta von 2007 zur integrierten Stadtentwicklung.

Die SONG-Netzwerkpartner Evangelisches Johanneswerk und die Stiftung Liebenau sind mit Praxisprojekten als Referenzstandorte am KfS-Prozess beteiligt.

Weitere Informationen zu Kirche findet Stadt finden Sie hier.

Enter - Das Engagement-Magazin

Deutschlands erste Wochenzeitschrift für Engagement und Bürgerbeteiligung

Bürgerschaftliches Engagement ist bunt - Partizipation hat viele Gesichter: Das in Kooperation mit dem SONG-Kooperationspartner Siftung Bürgermut wöchentlich und kostenlos erscheinende Magazin Enter bringt diese Vielfältigkeit auf den Punkt. Reportagen über erfolgreiches Engagment, Porträts über engagierte Bürgerinnen und Bürgern, aktuelle Themen, Tipps und Tricks für Praktiker und solche, die es werden wollen und können, werden in optisch ansprechender Form dargestellt.

 

Das Enter Magazin finden Sie hier!

BMFSFJ - Soziales Wohnen

Wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Wohnen heißt, ein Zuhause zu haben und einen Raum für gelebte Beziehungen mit anderen - Angehörigen, Freunden und Nachbarn. 93 Prozent der älteren Menschen leben in einer ganz normalen Wohnung. Die meisten wollen in der vertrauten Wohnumgebung bleiben - auch wenn sie auf Hilfe und Pflege angewiesen sind.

Selbstständiges und selbst bestimmtes Wohnen so lange wie möglich - das ist das Ziel der Projekte und Initiativen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) rund um das Thema "Soziales Wohnen - Wohnen im Alter".

Weitere Informationen über Förderprogramme und interessante Links finden Sie auf den Seiten des federführenden Fachreferats in der Abteilung Ältere Menschen!

Schader-Stiftung, Darmstadt

Als gemeinnützige Stiftung fördert die Schader-Stiftung die Gesellschaftswissenschaften. Dabei will sie Kommunikation und Kooperation zwischen jenen und der Praxis sowie die Praxisorientierung in den Gesellschaftswissenschaften fördern.

Fragen nach den Herausforderungen des demografischen und sozialen Wandels in Hinblick auf Wohnen und Wohnformen (im Alter) sowie einer nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung stehen hierbei besonders im Fokus.

In diesem Rahmen begleitete das Netzwerk SONG im Herbst 2010 die Fachtagung "Rendite durch Wohnen und Leben - Potentiale gemeinschaftlicher Wohnformen" - Vorträge sowie eine Tagungsdokumentation finden Sie hier.

Integrated Service Area - ISA-Platform

Auf der ISA-Platform werden Best-Practice-Beispiele quartiers- und sozialraumbezogener Wohnkonzepte aus mehreren europäischen Ländern systematisch erfasst und der interessierten Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Ein Blick über die Landesgrenzen hilft, um von- und miteinander zu lernen. Die konkreten Lösungen zur Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen des demografischen und sozialen Wandels sind von Ort zu Ort verschieden, aber die Probleme und der hier hervorgehobene Lösungsansatz in Form quartiers- und sozialraumbezogener Wohnkonzepte sind global.

Für jedes bisher auf der Plattform berücksichtigte Land wird in den Modellporträts die jeweilige Altenhilfepolitik skizziert und der Entwicklungsstand quartiersbezogener Wohnkonzepte vorgestellt. Als Beispiele wurden für jedes Land je ein Modellprojekt im ländlichen Raum und in einer größeren Stadt ausgewählt.

Mit der federführend von der Schweizer AGE-Stiftung und für Deutschland durch das KDA - Kuratorium Deutsche Altershilfe umgesetzten ISA-Platform soll ein Erfahrungsaustausch angestoßen werden, um voneinander zu lernen und soziale Innovationen zu stimulieren - Ziel dabei ist der Aufbau eines offenen europäischen Fachnetzwerks.

Generali Deutschland Zukunftsfonds, Köln

Mit dem 2008 eingerichten Zukunftsfonds unterstützt die Generali Deutschland bürgerschaftliches Engagement der Generation 50plus in ganz Deutschland. Diese Gruppe wird immer größer und verfügt über ein großes Potential an Erfahrung, Zeit und Energie.

Und genau jene engagementbereiten Menschen sind gezielt zu fördern und bei der Gestaltung von Sozialräumen im Gemeinwesen aktiv einzubinden. Dies gilt gerade vor dem Hintergrund der derzeit in den Augen des Generali Zukunftsfonds großen sozialen Herausforderungen und zugleich Chancen des demografischen Wandels.

Deutsches Institut für Community Organizing (DICO), Berlin

Das Deutsche Institut für Community Organizing (DICO) an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen, Berlin, ist die zentrale Institution für die Entwicklung von unabhängigen Bürgerplattformen auf breiter gesellschaftlicher Basis nach dem ursprünglich aus den USA stammendem Handlungskonzept des Community Organizing (zur Gestaltung von lokalen Sozialräumen).

Das Institut unterstützt dabei einerseits die Stärkung der demokratisch agierenden Akteure der Zivilgesellschaft und andererseits die Ausbildung von reflektierten und reflektierenden Praktikerinnen und Praktikern, die im Auftrag dieser organisierten Zivilgesellschaft handeln.